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Schritt in die Selbständigkeit gewagt
Ruprecht Helms gründet als ICH-AG Dienstleistungsunternehmen / Arbeitsamt unterstützt ihn LÖRRACH(wik). "Wer nichts wird, wird Wirt". Den flapsigen Satz haben sich offensichtlich die Mitglieder der Hartz-Kommission zu Herzen genommen und umgemünzt. Wer bei den hohen Arbeitslosenzahlen auf dem Arbeitsmarkt wenig Chancen hat, soll mit staatlicher Unterstützung den Schritt in die Selbständigkeit schaffen. Ruprecht Helms hat diesen Schritt gewagt. Seit dem 1. April ist er eine so genannte Ich-AG.
Der 34-Jährige hat ein Dienstleistungsunternehmen mit einem IT-Service und individueller Softwareentwicklung gegründet. Schon vorher arbeitete er in verschiedenen Bereichen der EDV und zuletzt in der Systemadministration einer großen, auf Electronic Business spezialisierten Softwarefirma. Er hat sich über viele Jahre in den Bereich eingearbeitet und schon in der schulischen Ausbildung einen Schwerpunkt auf Datenverarbeitung gelegt. Schon lange träumte er von der Selbständigkeit. Nachdem er nach seiner letzten Anstellung keine neue Stelle gefunden hatte, informierte er sich über die Möglichkeiten der Ich-AG. Beim Arbeitsamt unterrichtete man ihn über Finanzierungshilfen. "Ohne die staatliche Förderung, kann man es kaum machen, denn die Banken sind mit Krediten eher zurückhaltend", so Helms. Die Förderung der Ich-AG besteht in einem Zuschuss von monatlich 600 Euro im ersten Jahr. Im zweiten Jahr soll der Betrieb schon so gut laufen, dass 340 Euro Zuschuss reichen. Soziale Absicherung Einfach ist der Schritt in die Selbständigkeit trotzdem nicht. Um Kosten zu sparen, hat Helms sein Büro in der eigenen Wohnung. So kann er die Betriebskosten so gering wie möglich halten. Die technische Ausstattung besaß er schon, so dass auch kaum Investitionen nötig waren. Die soziale Absicherung lässt auch zu wünschen übrig. Zurzeit ist er von der Zahlung der Rentenversicherung befreit, so dass hier auch keine Ansprüche wachsen. Krankenversichert ist er zu einem günstigen Beitrag, jedoch erhält er kein Krankengeld, wenn er länger krank sein sollte. Dennoch ist Helms zuversichtlich. Die ersten Aufträge hat er eingeholt und erledigt. Daraus haben sich auch Folgeaufträge ergeben. Zur Zeit ist er in Saarbrücken und arbeitet für ein Institut der Universität. Er hat dort Webseiten produziert und errichtet jetzt einen lehrstuhleigenen Webserver und eine auf Linux basierende Firewall.
Seine Kunden können Firmen, öffentliche Einrichtungen oder auch Privatpersonen sein. Im Angebot hat Helms die Installation und Wartung von Netzwerken und Intranet. Er macht für Firmen Internetauftritte und fertigt Programme für die Verwaltung von Daten an. "Ich setze mich von der Konkurrenz ab, weil ich nicht auf Microsoft setze", so Ruprecht Helms. Er bietet Software wie Linux an, wo Probleme mit Lizenzen entfallen.