Kundendatenbank Internetanimation Patienten Recallsystem Vorgangsverwaltung firewallkonfiguration Talenttauschbörse Bilddatenbank Hotelreservierungssystem Access Mysql Datenvergleich Webdesign Hamburg Webdesign Wien Extranet technische Hotline Pferdeservice Internetinstallation Lörrach Notebook mittels Image clonen Wlan mittels Repeater erweitern Schulkindbetreuungsdatenbank loerrach softwareentwicklung itservice
datenrettung datenwiederherstellung raid 5 raidarray
datencrash
headcrash computerforensik festplatten bootprobleme
platte bootet nicht
daten verloren
home  
sicherung von daten
Anfrage  
wiederherstellung von daten
Anfahrt  
backup
Projekte  
restore
Referenzen  
recovery
Presse
festplattenimage
wir
image
partition
image erstellen
platte bootet nicht
raid 5
datenverlust, festplatten, datenwiederherstellung, computer forensik, datencrash, plattencrash, festplattencrash, daten verloren, festplatten, RAID, data recovery

Rettung einer altersschwachen Festplatte

Von einer schweizer Kundin erhielten wir den Auftrag zur Rettung von persönlichen Daten, die sich auf einem Notebook mit altersschwacher Festplatte befanden. Der Kundin war aufgefallen, dass die Festplatte im Betrieb laute Geräsche von sich gab. Und in der Tat liess sich das Notebook nicht mehr starten, da bereits das Betriebssystem nicht mehr erkannt wurde. Es zeigte sich allerdings unter Knoppix, dass eine Partition vorhanden war, allerdings diese keinem System zugeordnet werden konnte. Wir hatten zunächst die Platte mit Windows 2000 formatiert und danach ein Programm drüberlaufen lassen, das in der Lage ist Daten von versehentlich formatierten Datenträgern wieder herzustellen. Die Daten wurden danach auf unserem lokalen FTP-Server zwischengelagert.
Datenwiederherstellung oder auch (engl. Data Recovery) wird der Vorgang genannt, mit dem man gelöschte bzw. beschädigte Daten (incl. Programme) auf einem Datenträger wiederherstellt oder Unlesbares wieder lesbar macht, z. B. von Daten einer Festplatte, einer CD oder DVD, von einem Bandlaufwerk, einer Floppy Disk oder auch von Speicherkarten (über USB auch per USB-Stick). Manchmal handelt es sich dabei nicht nur um beschädigte Datenstrukturen, sondern auch um defekte Speichermedien, die so weit beschädigt sein können, dass die Daten nicht mehr direkt ohne weiter gehende technische Maßnahmen gelesen werden können. Voraussetzung für jede Wiederherstellung ist ein funktionierendes System, das die verlangten nötigen Aufgaben zur Wiederherstellung erfüllen kann. Zu jeder Reparatur sollte der Fehler bekannt sein. Läuft die Systemplatte noch, hat aber z. B. einen physikalischen Defekt, so ist zuerst jener zu reparieren oder auszuschalten. Bootet die laufende Platte nicht mehr, benötigt man dazu ein Hilfssystem, z. B. von CD oder von einem USB-Stick (Speicher-Stick!). Die Reihenfolge zum Starten muss im BIOS eingestellt werden. Das BIOS ist erreichbar beim Hochfahren mit dort nur kurz angegebener Taste (s. notfalls Tastenkombinationen für verschiedene Hersteller, freie DEBIAN.ORG, Absatz üDas BIOS-Setup-Menü aufrufenü). Ist man im BIOS, so findet man in einer der Einstellungsmöglickeiten dort die Reihenfolge, in welcher der Rechner booten soll, z. B. erst USB, dann CD, dann erst die Platte (Harddisk). Als Notfall-CD/DVD oder zum Booten per USB-Stick eignet sich eine (für MS-Windows-Anwender gewöhnungsbedürftige) deutsche Linux-Distribution namens Knoppix. Der Fachmann wird ein schwieriges Problem immer von einem externen System analysieren, das sicher funktioniert. Ist kein anderer funktionierender Rechner dazu verfügbar, benötigt man irgend ein anderes sicheres startfähiges System, entweder von CD/DVD oder von realer oder virtueller Platte über USB. Der Systemstart läuft dann einfach von einem USB-Speicher-Stick (ab ca. 1 GB sinnvoll als sog. virtuelle Systemplatte), ansonsten von einer realen externen Platte an USB, aber auch von einem System auf CD/DVD. System-Installations-CDs/DVDs sind dazu oft völlig unbrauchbar, wo sie nur mit wenigen reinen Basisfunktionen arbeiten die nur mit Kenntnis spezieller, zugehöriger Grundbefehle funktionieren. Für Analysen und Reparatur benötigt man aber ein vollwertiges System. Man kann daher die zu untersuchende Platte mit Problemen auch ausbauen und ersetzt sie durch irgend eine sicher funktionierende Platte, dessen System die nötigen Basistreiber für den Rechner und nötige Analysefunktionen enthält. Die zu prüfende Platte kann zur Analyse auch umgesteckt am anderen Platten-Steckplatz im PC verbleiben (wo nötig Jumper als Master und Slave umstecken). Einfacher und besser ist es immer, die fehlerhafte Platte in einen externen USB-Plattenadapter zur Prüfung einzubauen. Mit einem damit von den Fehlern völlig abgekoppelt arbeitenden, aktiven (fremden) System kann man Schäden jeder Art auf dem nun rein passiven, externen (defekten) Datenträger sicher überprüfen und evtl. sogar vollständig beheben. Besonders heimtückisch sind nur sporadisch auftretende Kontakt- oder RAM-Fehler. Letztere können neben Bluescreens sogar unbemerkt dauerhafte Schreib-Lesefehler ü besonders schlimm bei wichtigen Backups oder bei Defragmentierung ü verursachen, die nur ein sehr langer Memtest (Ramtest) aufdecken kann. Alle Lösungen sollten ein aktualisiertes Antivirenprogramm enthalten. Bei Virenbefall ist es besonders wichtig von einem abgekoppelten, fremden System zu arbeiten, mit dem zu lösende nötige Aufgaben ohne Gefahr weiterer Defekte erkannt werden können, weil intelligente Viren sogar die Funktion von Analyseprogrammen verfälschen oder zerstören können. Im schlimmsten Fall bootet die zu prüfende Platte nicht mehr, wegen Totalschaden oder auch weil ünurü ihre ganz spezielle Konfiguration nicht mehr lesbar ist (Spur 0, Sektor 0). Sind diese Konfigurationsdaten einer Platte auf Dauer unlesbar, kann bereits das BIOS diese nicht mehr lesen (die Spur wirkt wie ein Anlasser). Bleibt das Starten nach mehreren Versuchen erfolglos, ist alles zu spät! Wenn die Platte zumindest noch gelegentlich oder nur ein einziges Mal anspricht ü die langsam üermüdendeü magnetische Information ist dann gerade an der Grenze zwischen Lesbarkeit und Unlesbarkeit ü kann man auf einer neuen Platte, besonders aber über eine externe USB-Platte, den ganzen Inhalt der zu sichernden Platte im laufenden Betrieb noch mit einem Partitions- oder Image- oder auch (vorinstallierten) Backup-Programm retten. Selbst von einer startenden CD oder von einem USB-Speicherstick ü die beide jeweils direkt booten können bzw. Spezialprogramme enthalten müssen ü kann man suchen ob die Platte zu sehen ist um sie durch Kopie auf eine neue (bzw. externe USB-) Platte zu retten. Im laufenden Betrieb anschließbare USB-Platten sind zu einer Art Klonen der Inhalte die sicherste Lösung, eine neue Platte mit System zum Start per USB-Adapter die zweitbeste (die defekte Platte mit einem System dem definitiv der Absturz droht kommt im schlimmsten Fall nie mehr und bleibt unlesbar). Partitionierungs-Programme wie Partition-Expert, Partition-Magic oder einige gute Freeware Programme und selbst einfache Backup-Programme können den wichtigen Inhalt der Problem-Platte auf jede andere (auch externe, USB-) Platte kopieren. Damit sind oft sogar noch das ganze System, zumindest aber die Daten, zu retten. Hat man die neue Platte an einem USB-Adapter eingesetzt, so braucht diese nach Kopie aller Partitionen bei gleichem Anschluss (ATA, SATA oder SCSI und ggf. als sog. MASTER-Platte konfiguriert) nur noch als Ersatzplatte in den PC direkt eingesetzt werden. Von einer externen festen USB-Platte können stattdessen auch die gesicherten Inhalte auf eine neue Ersatzplatte mit dem selben Partitionierungs- oder Backup-Programm zurückgeschrieben werden. Sogar von einer CD mit solchen Spezialprogrammen geht alles ebenso gut, nur deutlich langsamer.

 

Ruprecht Helms IT-Service & Softwareentwicklung

Allow your worktools be individual